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Lernen lernen - 4. Teil - Erstellung eigener Lernmittel

Erstellung eigener Lernmittel (Karteikartensystem)
Häufig genügt das bloße Durchlesen von Kursunterlagen (oder Lehrbüchern) leider nicht, um einen nachhaltigen Lernerfolg zu erzielen. Vielmehr ist es in der Regel nötig, sich zusätzlich eigene Lern- materialien zu schaffen.

Das mögen eigene Übersichten (wenn nötig auch auf großformatigem Papier) sein, die komplexere Strukturen aufzeigen.

Dies können auch eigene Kurzskripte sein. Diese sollte man sich in einem Word-Dokument anlegen, um sie jederzeit ergänzen zu können.

Vor allem aber kann das eigene Lernmaterial ein eigenes Karteikartensystem sein.

Da sich nach unserer Erfahrung i.d.R. über 80 % der Teilnehmer für das Karteikartensystem entscheiden, wird diesem hier ein breiter Raum eingeräumt.

Eines gleich vorweg: Die Erstellung eines eigenen Karteikartensystems ist ein immens großer Arbeitsaufwand, aber – wenn richtig gemacht – was den Lernerfolg angeht, auch kaum schlagbar!

Ein gutes Karteikartensystem muss Sie zu einem aktiven Lernen anhalten. Das heißt: Es macht keinen Sinn, eine Karteikarte einfach mit einem Fließtext zu versehen. Die Struktur einer Karteikarte muss stets die von Frage und Antwort bzw. von Fall und Lösung sein. Nur wer ein Problem verstanden hat, ist überhaupt in der Lage, eine sinnvolle Frage und die dazugehörige Antwort zu formulieren. Schon dadurch zwingt Sie das Arbeiten mit Karteikarten zu einer intensiven Beschäftigung mit dem jeweiligen Problemkreis. Dadurch lernen Sie bereits beim Erstellen der Karteikarte!

Nun ahnen u.U. schon viele, wo die Probleme liegen: Es gibt ein Zeitproblem und es gibt ein Fehlerproblem.

a) Das Zeitproblem:
Die meisten unserer Kursteilnehmer erstellten sich in der Vergangenheit während des Kurses eigene Karteikarten. Dabei fingen Sie mit einem extrem hohen Arbeitsaufwand häufig „bei Null“ an. Im Laufe der Zeit kapitulierten leider sehr viele vor dem Arbeitsaufwand und führten die extrem wichtige Arbeit an den Karteikarten nicht weiter.
Diese Situation gilt es in jedem Fall zu vermeiden!
Wer am Ende mit einem halb-fertigen Karteikartensystem dasteht, hat das intendierte Ziel der eigenen Lernmaterialien schlicht verfehlt.

Eine zweite Variante des Zeitproblems war in der Vergangenheit die Situation, dass Teilnehmer zwar das eigene Karteikartensystem fertiggestellt hatten, es aber nach eigener Aussage „noch kein einziges Mal wiederholt“ hatten. Auch dies verfehlt natürlich den eigentlichen Sinn des eigenen Karteikartensystems.

b) Das Fehlerproblem:
Wer sich eigene Karteikarten schreibt, darf hierbei natürlich keine fachlichen Fehler machen, weil sonst Falsches gelernt wird. Weiterhin muss der Fehler der falschen Schwerpunktsetzung vermieden werden.
Die Vermeidung beider Fehler setzt eine gewisse „Vogelperspektive“ voraus. Gerade hier fühlen sich aber viele Studenten überfordert und fühlen sich selbst eher in der „Froschperspektive“.

c) Ein Lösungsansatz: Das Karteikartensystem von Jura Intensiv
Aus diesen beiden sehr häufigen Problemen haben wir – die Verantwortlichen von Jura Intensiv – die Lehre gezogen, dass die Herkules-Aufgabe der Erstellung und regelmäßigen Wiederholung eines eigenen Karteikartensystems kaum zu bewältigen ist.

So wurde die Idee geboren, unsere Teilnehmer bei dieser Arbeit durch die JI-Karteikarten zu unterstützen. Damit wollen wir Ihre eigenständige Arbeit aber nicht überflüssig machen, sondern diese vielmehr unterstützen!

Wir sind fest davon überzeugt, dass die eigene Arbeit mit Karteikarten immens wichtig ist. Dabei müssen Sie sich als Teilnehmer die Probleme selbst erarbeiten.

Bei den meisten Lernenden gilt das Prinzip: „Von der Hand in den Kopf.“ Zutreffend sagen viele unserer Teilnehmer deshalb: „Ich muss mir das selbst aufschreiben und selbst erarbeiten, sonst verstehe ich das nicht.“
Richtig! Dies trifft aber z.B. nicht für Grundschemata,  Grunddefinitionen und Grundfälle zu. Diese auf Karteikarten zu erfassen beansprucht vor allem viel (Schreib-)Arbeit und kostet wertvolle Zeit.

Die JI-Karteikarten setzen genau hier an: Sie sind der „Grundstock“, der Ihnen bei der Erfassung der Grundlagen viel Arbeit, Zeit und Mühe erspart. Schemata, Definitionen und Grundprobleme sind im Frage-Antwort-System auf ca. 800 Karteikarten für Sie zusammengestellt worden.

Den Arbeitsaufwand für die Erstellung von „Grundlagen-Karteikarten“ haben wir Ihnen also abgenommen, damit Sie wertvolle Zeit für die Auseinadersetzung mit den „harten Examensproblemen“ gewinnen.

Zusätzlich zu den ca. 800 Karteikarten des Grundstocks erhalten die JI-KK weitere ca. 300 Karteikarten zu den „wirklich schwereren“ Problemfeldern.

Diese Karteikarten liefern Ihnen die Basis für Ihre eigene Arbeit. Sie sind aufgerufen, die vorgegebenen Karteikarten um weitere eigene Karteikarten zu ergänzen. Durch diese Kombination aus eigenen und JI-Karteikarten erarbeiten Sie sich im Laufe des Kurses Ihr eigenes Karteikartensystem. Aus diesem Grunde wurde auch auf eine Durchnummerierung der Karteikarten verzichtet.

Die JI-Karteikarten sind so verfasst, als wenn ein Kursteilnehmer diese selbst geschrieben und hierzu die Zeit und die „Vogelperspektive“ gehabt hätte.
Auch hierdurch werden sich Ihre eigenen Karteikarten zwangslos in die JI-Karteikarten einfügen.

Fazit: Für alle, die sich die Erstellung eines vollständig eigenen Karteikartensystems zeitlich und/oder fachlich nicht zutrauen, bietet das JI-Karteikartensystem die optimale Lernunterstützung zu einem absolut fairen Preis!

Wir hoffen und glauben, dass Sie dadurch noch effektiver lernen können und lernen werden.

Sie können die JI-Karteikarten entweder vor Ort im Rahmen des Examenskurses oder über den JI-Shop beziehen. Beachten Sie insoweit auch die entsprechende Anzeige im vorliegenden Starter-Heft.

d) Hinweise für die Erstellung eigener Karteikarten:
Für alle Karteikarten, die Sie sich selbst schreiben (egal ob zur Ergänzung der JI-Karteikarten oder im Rahmen der Erstellung eines eigenen Karteikartensystems), hier einige ganz wichtige Hinweise, die Sie beherzigen sollten.

Karteikarten sollten im Format DIN A 6 angefertigt werden, nicht kleiner.
Bei komplexen Themen sollten Sie die Fundstelle notieren, woher Sie die entsprechende Information haben, z.B.: „JI, BGB AT, S. 35“ oder ein Skript/Lehrbuch.

Beispiel für eine eigene Karteikarte:

beispiel_eigene-karteikarte

(zur Vergrößerung bitte anklicken)

 

Zur weiteren Systematisierung können Sie für unterschiedliche Rechtsgebiete Karteikarten mit verschiedenen Grundfarben verwenden (z.B. BGB-AT gelb, SchuldR-AT grün, etc.)

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