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Lernen lernen - 1. Teil - Einführung

Sie werden in den nächsten Monaten im Rahmen des Examenskurses mit einer erheblichen Stoffmenge konfrontiert werden. Dies verlangt von Ihnen, sich auch und gerade Gedanken über das WIE des Lernens Gedanken zu machen.

Zwei Zitate mögen erlaubt sein:

„Das Schwerste am Lernen ist das Lernen lernen“
(H. Kant)

„Die Weisheit besteht darin, dass man gelernt hat zu lernen“
(B. Brecht)

Das bisherige Lernen für eine Klausur im Rahmen eines Schein-Erwerbs hat wenig mit dem Lernen zu tun, welches für die staatliche Pflichtfachprüfung notwendig ist. Es gibt keine „heißen Tipps“ des Profs kurz vor der Klausur und Sie müssen – sofern Sie nicht in Ihrem Bundesland „abschichten“ können – alle Rechtsgebiete innerhalb von zwei Prüfungswochen abrufbereit parat haben.

Mit dieser völlig neuen Anforderung des Lernens möchten wir Sie nicht alleine lassen, sondern Ihnen mit dem vorliegenden Aufsatz zum „Lernen lernen“ wichtige Hinweise und Anregungen geben, wie Sie Ihre Examensvorbereitung mit Jura Intensiv erfolgreich gestalten können.


Der Kurs
Das Kursprogramm von Jura Intensiv ist nicht darauf angelegt, dass Sie den Stoff der nächsten Stunde bereits vorher in einem Lehrbuch oder in den Unterlagen vorbereitet haben. Der Schwerpunkt der häuslichen Arbeit liegt ganz eindeutig in der Nachbereitung und regelmäßigen Wiederholung des bisher behandelten Stoffes. Dies ist die beste Form der Vorbereitung auf die nächte Kurseinheit.


1. Der Gesetzestext

Bitte haben Sie stets die einschlägigen Gesetzestexte in der aktuellen Auflage dabei!

Der Gesetzestext ist in der Examensklausur das einzige zugelassene Hilfsmittel – also versuchen Sie sich mit diesem optimal auseinanderzusetzen. Dabei sollten Sie spätestens jetzt die Entscheidung treffen, mit welchem Gesetzeswerk (Schönfelder / Sartorius oder Nomos) Sie in die Klausuren gehen wollen. Mit diesem Gesetzeswerk sollten Sie auch Ihre gesamte Examensvorbereitung hindurch arbeiten. Mit Blick auf das Zweite Examen, wo die Nomos-Texte nicht zugelassen sind, und mit Blick auf die im Schönfelder zu finden Fußnoten im BGB auf HGB-Spezialnormen, sollte die Wahl leicht fallen.


2. Der Unterricht
Im Unterricht sollte es selbstverständlich sein, dass Sie ihn aufmerksam verfolgen und bei Verständnisproblemen nachfragen.

Schon hier gilt es einen häufigen Fehler zu vermeiden: Konzentrieren Sie sich auf die Strukturen und die großen Zusammenhänge und verlieren Sie sich nicht in Einzelheiten. Vor allem Fragestellungen wie: „Was wäre denn, wenn ... ?“, sind häufig wenig hilfreich, weil leider häufig absurde Fälle konstruiert werden, die den Blick für das Wesentliche versperren.

Lernen Sie zuerst die Regel, dann die Ausnahme!


3. Mitschriften
Sie bekommen umfangreiche kursbegleitende Unterlagen. Ob Sie dennoch im Unterricht Mitschriften anfertigen, ist Ihre eigene Entscheidung. Dabei sollten Sie jedoch folgendes Beachten:

  • Sie sollen vor allem dem Unterricht folgen!
    Immer wieder gibt es Situationen in denen ein Kursteilnehmer vom Dozenten angesprochen wird und hochschreckt: „Was?! Ich hab grad nicht zugehört, sondern geschrieben..“ Ein solches Unterrichtsverhalten ist wirklich nicht sinnvoll! Gerade hier unterscheidet sich die Examensvorbereitung mit Jura Intensiv von der Vorlesung an der Uni: Sie erhalten vollständige Lösungen der besprochenen Fälle und ausführliche Unterlagen. Sie müssen nicht alles mitschreiben! Wenn aber der Dozent z.B. eine Abweichung von der Musterlösung oder deren Ergänzung ankündigt, dann sollten Sie dies mitschreiben.
  • Sinnvoll kann es vor allem sein, einen Stichwortzettel zu führen, auf welchem Sie alle angesprochenen Fälle und Probleme kurz festhalten, damit Sie bei der Nachbereitung nichts Wesentliches vergessen.
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